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Endlich Praxis: Ein Erfahrungsbericht von Jason

Portrait Jason

Endlich Praxis: Ein Erfahrungsbericht von Jason

Und schon wieder ein Landtag. Noch vor Beendigung der Regel-Praktikumszeit hat unser ehemaliger Praktikanten Jason eine Stelle in NRW angetreten, wo er nun in verantwortungsreicher Position als Referent tätig ist. Die Erste Lesung dankt für tolle Arbeit und wünscht alles Gute für den weiteren Weg! Im Folgenden sein ungeschönter Erfahrungsbericht über seine Zeit bei uns.

Jonas Rex-Quincke

 

Noch während meines Studiums der Politikwissenschaften setzte ich mich intensiv mit der Beratertätigkeit im Politikbetrieb auseinander und konnte es kaum erwarten, mein theoretisches Wissen endlich in der Praxis anzuwenden. Mein Einstieg bei der Ersten Lesung gestaltete sich nichtsdestotrotz sehr spontan – sinnbildlich für die Tätigkeit, die mich in den kommenden Monaten im Brüsseler Büro erwartete.

Als verhältnismäßig junges Unternehmen zieht die Erste Lesung ihre Stärke aus der Flexibilität und den Ideen ihrer Mitarbeiter – jede und jeder kann und soll beitragen und jede professionelle Meinung wird wertgeschätzt. Als neues Teammitglied wurde ich sofort mit einbezogen und nicht nur mit niederen Praktikantentätigkeiten betraut. Die Anforderungen an die individuelle tägliche Arbeit sind hoch, genauso aber die Wertschätzung und das kontinuierliche Feedback, welche in dieser Form sicherlich hervorzuheben und die insbesondere zu Beginn sehr hilfreich sind. Wege sind kurz – auch die knapp 800 km von und nach Berlin werden in der täglichen Zusammenarbeit problemlos überbrückt.

Die Ankündigung, man würde auch mal ins kalte Wasser geworfen, hat sich mehr als bestätigt. Schneller als das an jeder anderen Stelle der Fall hätte sein können, wurde ich in eine anspruchsvolle Beratertätigkeit eingeführt. Die oft verschriene Brüsseler „Bubble“ stellt gerade für den Berufsstart eine ideale Ausgangslage dar. Paradoxerweise sind dort nämlich das Arbeiten und die Kommunikation auch außerhalb der eigenen Firma durchaus kollegial, man kommt schneller weiter als in Düsseldorf oder Berlin. Ein selbstständiger und sicherer Umgang mit Entscheidungsträgern und Interessenverbänden, die man sonst nur auf Podiumsdiskussionen oder im Fernsehen erlebt, wird zwangsläufig selbstverständlich.

Die Vielfalt an Themen und Entwicklungen führt dazu, dass man Deadlines mitunter nicht in Tagen sondern in Stunden und Minuten rechnet. Anerkennung und Wertschätzung für eine fordernde Tätigkeit sind allerdings nicht überall in diesem Umfeld gegeben – bei der Ersten Lesung schon.

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